Re-Edition max bill kollektion

Seit der Gründung im Jahr 1931 steht wohnbedarf für Möbel, die zweckvoll und schön sind. Ein Pionier der Verbindung von Funktionalität, materieller und gestalterischer Ökonomie sowie hochwertiger Ästhetik war der Schweizer Architekt und Grafiker Max Bill (1908 bis 1994). Als Schöpfer des wohnbedarf-Logos war er dem Unternehmen und seiner Philosophie von Beginn weg verbunden.

Zwischen 1945 und 1960 entwarf Max Bill verschiedene Möbel wie den Kreuzzargenstuhl, den Dreirundtisch, den Quadratrundtisch und den Dreibeinstuhl. Für die Hochschule Ulm entwickelte er 1952 den Ulmer Hocker. All diese Möbel zeichnen sich aus durch ihre hohen Ansprüche an die Nützlichkeit, Langlebigkeit, Einfachheit und Schönheit.

Zum 80-Jahr-Jubiläum lanciert wohnbedarf Ende Oktober 2011 eine Re-Edition der max bill kollektion. Diese umfasst sieben Möbel, welche auch international grosse Beachtung fanden und bis heute begehrte Klassiker sind. Weitere Information zu den einzelnen Stücken sind auf der Website von wb form zu finden, einer Gesellschaft der wohnbedarf-Gruppe.

Für Max Bill war die Produktgestaltung von grosser Bedeutung. Dies kam im Titel seines 1949 gehaltenen, legendären Vortrags «Schönheit aus Funktion und als Funktion» deutlich zum Ausdruck. Er verlangte, dass Alltagsgegenstände gut funktionieren und gut aussehen müssen. Gleichzeitig verschmähte er eine Gestaltung, deren Inhalt kommerziellen Zielen diente, damit modischen Strömungen folgte und einer Verschleisswirtschaft Vorschub leistete.

Auch wohnbedarf setzt auf zeitlose und stilvolle Möbel, welche die Nachhaltigkeit betonen und höchsten Ansprüchen an die funktionale und ästhetische Qualität genügen.


Max Bill (1908 – 1994), hier während der Arbeit am Kreuzzargenstuhl

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