1989 bis 2007

Konzentration auf den Standort Zürich

Ende 1988 wird Toni Wicki der neue Besitzer des wohnbedarfs. Er setzt sich für den weiteren Ausbau der Dienstleistungen ein, strebt aber gleichzeitig eine Konzentration auf den Standort Zürich an.

1990 wird die WB Form AG neu gegründet. Sie soll die Herstellung und den Vertrieb zeitloser Möbel übernehmen. Herausragendes Objekt ist die Neuauflage des «Bill-Hockers», die 1992 an einer Vernissage im Beisein von Max Bill präsentiert wird. «Im wohnbedarf war [...] kein Durchkommen mehr; wir hatten gegen 900 Besucher», erinnert sich Toni Wicki an diesen denkwürdigen Tag.

1995 ergibt sich die Gelegenheit, die Räumlichkeiten an der Talstrasse 15 in Zürich zu übernehmen. Nach dem Umbau durch Silvio Schmed und Arthur Rüegg bezieht die WB Projekt AG die Räumlichkeiten. Das Geschäft in Baden wird aufgegeben.

wohnbedarf läutet das Jahr 2000 im neuen Kleid ein. Der junge Zürcher Designer Frédéric Dedelley frischt den Laden über den Jahreswechsel auf. Später im Jahr stellt die WB Form AG ihre Tätigkeiten ein. 2001 gibt sich die WB Projekt AG den neuen Namen Wohnbedarf Projekt AG.

Zum 75jährigen Bestehen des wohnbedarfs 2006 wird eine von Arthur Rüegg verfasste Festschrift herausgegeben.

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